Naja, ich halt. Meine persönlichen Daten möchte ja eh niemand wissen, aber der Vollständigkeit wegen, sie stehen im Poesie-Album.

             

Wie es zu dieser Homepage kam? Das weiß ich auch nicht mehr so genau. Ich war wohl zu faul, die Fotos immer wieder in die Fotoalben einzukleben. & irgendwie endstand dann diese Website. Sie ist mittlerweile mein Prachtstück & an ihrer Bearbeitung verbringe ich mehr Zeit, als für mein Studium...

Meine erste eigene Wohnung!

Kroatienurlaub 2005

Skiurlaub in Sölden 2006

& für alle, die doch noch etwas von mir mitnehmen wollen:

 

Die Schlacht um Thier

Die Hand der Sonne streicht wärmend das Land,
der Himmel so blau, der Tag beginnt.

Ein Raunen sich nähert,
verursacht von tausenden Mann.
Geschrei zerreißt die Stille
"Das tolle Böse greift an!"

Erste Tat:
Ein Beil durchwirbelt die tauende Luft,
ein Bauer durch Schreie beklagt seine Not.
Die Schärfe kalten Stahls
zieht ihn hinab in den Tod.

Nun ist sie entfacht - die Macht,
die an den Mauern zerrt.
"So geht doch zum Angriff,
ist euch das Leben nichts wert!"

Wir schlagen zum Angriff.
Sie stürzen hinaus auf das Feld - nur ein Stück.
Sie kämpfen um das Leben,
sie kommen nie mehr zurück.

Schon längst getroffen, in der Hand das Schwert geschwenkt,
stürzt ein Wilder zu Boden, von dem Blut der Toten getränkt.

Ein Ruhe legt sich nieder,
die Schreie verstummen.
Sie ziehen sich zurück,
haben wir den Sieg uns errungen?

Ein Bild des Todes,
zeigt zu meinen Augen sich nieder,
mein Entsetzten sich darlegt.
Kann nicht kämpfen, nie wieder.

Erneuter Angriff:
"Seht, sie greifen uns an",
ein weiteres Mal.
Schnell, wir müssen zurück zu den Waffen,
müssen beenden die Qual.

Einem Wilden ist es gelungen,
dringt ein in die Stadt.
Hält das Messer geschwungen,
Mordeslust in seinen Augen hat

Schon stößt er zu,
einem Knaben genau ins Gesicht.
Eine Stille umringt mich.
Verliert den Kampf um sein Leben noch nicht.

Er kniet sich nieder,
sieht vor sich liegen ein Leib.
Am Hals - eine klaffende Wunde,
hat den Täter vom Leben befreit.

Der Junge, noch lebt er,
geht hervor aus der Schlacht als Gewinner.
Er schließt seine Augen - nun schläft er,
nur diesmal für immer.

Plötzlich ein Schlag. Spüre mein Leib nicht mehr,
fühle es warm über meinen Rücken,
sehe meinen Körper hinab,
sehe einen Pfeil in ihm stecken.

Die Schreie der Männer betäuben mein Ohr.
Ein Gesang des Todes, es ist des Teufels Chor.

Die Barrikaden zerbersten:
Von überall her strömen sie herein.
Wir hauchen aus das Leben, von Schreien begleitet.
Das Schicksal es hat uns
ein gigantisches Finale bereitet.

Frauen und Kinder, sie klagen.
Wir werden nun erneut geboren.
Die Schlacht ist zu Ende,
wir haben den Kampf um das Dasein verloren.